Vergewaltigungsmythen: Das ist keine Einladung zu vergewaltigen

[Triggerwarnung]

tl;dr Gekürzte Übersetzung der Kampagne „This is not an Invitation to rape me“ der Lothian and Borders Police in Zusammenarbeit mit dem Edinburgh Women’s Rape and Sexual Abuse Centre und Rape Crisis Scotland.

***

Über die Kampagne

In Schottland führen derzeit nur 2,9% der von der Polizei erfassten Vergewaltigungen zu einer Verurteilung, und die Erniedrigung, die weibliche Anzeigenerstatter vor Gericht erleben, ist gut dokumentiert.

Trotz der jüngsten Bemühungen, Frauen, die vergewaltigt wurden, zu Gerechtigkeit zu verhelfen, spielen weiterhin gesellschaftliche Einstellungen eine wichtige Rolle, diese Gerechtigkeit zu beschränken.

Mehrere Untersuchungen (darunter eine des schottischen Crown Office) und andere Forschung, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, zeigten konsequent eine Reihe erschreckender durch Vorurteile geprägter Einstellungen der Öffentlichkeit, die Frauen die Schuld für ihre Viktimisierung geben und eine bereits traumatische Erfahrung verschlimmern, indem sie den Übergriff ganz oder teilweise einem Aspekt ihres Benehmens oder Verhaltens zuschreiben.

Dies gilt insbesondere bei Frauen, die, bevor sie vergewaltigt wurden, getrunken hatten, die sich „provokativ“ kleideten, oder die sich vor dem Übergriff an einem gewissen Level von Intimität beteiligt hatten. Frauen, die Vergewaltigung in einer Ehe oder Partnerschaft durchmachen, sind ebenfalls schwer benachteiligt von Einstellungen der Öffentlichkeit, in der oft die Ansicht vorherrscht, dass sie beim Eingehen von Ehe oder Beziehung ihr Recht aufgegeben hätten, die Zustimmung zu Sex zu verweigern.

Der Mythos besteht weiter, dass nur Vergewaltigung durch einen Fremden als „richtige Vergewaltigung“ zählt, trotz der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Angriffe von jemandem durchgeführt wird, der dem Opfer bekannt ist (oft ihrem Ehemann oder Partner), und sie genauso schädigend sind.

Mit This Is Not An Invitation To Rape Me will Rape Crisis Scotland diese Einstellungen konfrontieren und lädt Mitglieder der Öffentlichkeit ein, mitzuhelfen, den Schuldzuweisungen an Frauen für Vergewaltigungen ein Ende zu setzen.

Frauen laden NIE dazu ein, vergewaltigt zu werden, egal in was für einer Beziehung sie sind, welche Entscheidungen sie getroffen haben über Kleidung, Alkohol, oder an wieviel Intimität sie sich schon mit ihrem Angreifer beteiligt haben. Wir müssen die Schuldzuweisungen und Verachtung, mit denen wir Frauen begegnen, die vergewaltigt wurden, ersetzen durch Unterstützung und Gerechtigkeit. Und wir müssen die Verantwortung dahin verweisen, wo sie wirklich hingehört: Zu den Vergewaltigern.

***

Kleidung | Intimität | Alkohol | Beziehungen

 rape_crisis_dress

Kleidung

Die Kleidung einer Frau wird während Vergewaltigungsprozessen oft dazu genutzt, ihre Reputation zu diskreditierten und anzudeuten, sie sei die „Art von Frau“, bei der es unwahrscheinlich sei, dass sie Zustimmung zu Sex verweigert.

„Ich fühle mich in diesem Outfit großartig – das Top sieht so viel besser aus ohne BH.“ „Ich sehe eine spärlich bekleidete Frau, die geradezu darum bittet.“ „Ihre Kleidung überlässt nichts der Vorstellungskraft. Sie fordert Ärger meiner Meinung nach heraus.“ „Ich weiß, dass ich eine gute Figur habe und und kleide mich gerne sexy. Das gibt keinem Mann das Recht zu einem sexuellen Übergriff.“

Der Mythos

Die Art und Weise, wie sich Frauen kleiden, wird routinemäßig als Anstiftung zur Vergewaltigung angeführt. Verweise auf durchsichtige und eng anliegende Stoffe, tief sitzende Jeans und weit ausgeschnittene oder bauchfreie Tops, kurze Röcke und großzügig aufgelegtes Make-up sind in Vergewaltigungsprozessen üblich. Frauen werden häufig auf der Grundlage der Art und Weise, wie sie sich präsentieren, beurteilt. Als ob die Anwesenheit eines BHs oder eine unauffälligere Lippenstiftfarbe den entscheidenden Unterschied gemacht hätten zwischen einem ereignislosen Anlass und einem, bei dem ein sexueller Übergriff stattfand. Die Annahme, dass solche Entscheidungen zu Vergewaltigungen führen – dass Kleidung für Frauen, die Nein sagen, sprechen kann – ist lächerlich und extrem schädlich. Obwohl sie in diesem Fall die Anzeigenerstatterin ist, was bedeutet, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach vergewaltigt wurde, ist es die Frau und nicht der mutmaßliche Angreifer, die der öffentlichen Beurteilung unterzogen wird. Zu prüfen, wie eine Frau zur Zeit eines Übergriffs angezogen war, ist eine von vielen Arten, wie verbreitete Mythen und Vorurteile genutzt werden, um ihren Ruf und ihre Glaubwürdigkeit im Interesse der Verteidigung zu schädigen. Obwohl das Verhalten und die Absichten des Beschuldigten von weit höherem Interesse sind als jede Kleidung, bezieht dieser nur selten Stellung oder muss für seine Entscheidungen oder sein Verhalten Rechenschaft ablegen.

Die Fakten

Ein Fünftel eines breiten Querschnitts der schottischen Bevölkerung (700 Befragte), die im August 2007 an einer Umfrage im Auftrag von Rape Crisis Schottland teilgenommen haben, glaubte, dass Frauen dazu beitragen, vergewaltigt zu werden, wenn sie freizügige Kleidung tragen. Das stand komplett im Einklang mit anderen Forschungsergebnissen: Im Jahr 2005 von Amnesty International durchgeführte Umfragen ergaben, dass 27% der Befragten glaubten, dass eine Frau ganz oder teilweise verantwortlich ist, wenn sie „sexy oder freizügige“ Kleidung trägt. Eine Befragung von 986 Schotten durch TNS System Three im Februar 2008 für die Schottische Regierung hat ergeben, dass 27% dachten, dass eine Frau eine gewisse Verantwortung hat, wenn sie freizügige Kleidung trägt.

Der Effekt

Es gibt unzählige Beispiele und verschiedene Erscheinungsformen, in denen Kleidung in diesem Kontext gegen Frauen verwendet wird, die sich um Strafverfolgung von Vergewaltigung bemühen. Sue Lees beschreibt die eigentliche Funktion der Thematisierung von Kleidung in Vergewaltigungsprozessen: Die Art, wie sie verwendet wird, den Fokus weg zu bewegen von den Handlungen des Angreifers zu Charakter und Ruf der Anzeigenerstatterin: „In Vergewaltigungsprozessen tauchen exakt dieselben Kriterien zur Beurteilung des Rufs einer Frau wieder und wieder auf. Die junge Frau, die sich ganz normal in heutiger Mode kleidet, wird deswegen vor Gericht gestellt. Der Zweck einer solchen Verzerrung besteht darin, Geschworenen den Eindruck zu vermitteln, dass die Frau provozierend war und somit verantwortlich für den Übergriff ist. Die Identifikation von Frauen als „Beute“, verantwortlich dafür, angegriffen zu werden auf der Basis, wie sie sich kleiden, oder als Resultat aller möglichen Arten völlig normalen Verhaltens, spiegelt die untergeordnete Stellung von Frauen in der Gesellschaft insgesamt wider. Die Frauenfeindlichkeit hinter solchen Darstellungen ist für die meisten Geschworenen nicht offensichtlich, und sie werden somit als Selbstverständlichkeiten angenommen. [Sue Lees in Carnal knowledge: Rape on Trial; London, The Women’s Press, überarbeitete Auflage, 2002]

Kleidung verwendet gegen Frauen, die um Strafverfolgung für Vergewaltigung ersucht haben

Beispiele, die dies belegen, gibt es fast täglich, in Schottland wie überall: Im März 2008, erklärte bei einer Verhandlung gegen einen 24jährigen Mann, der wegen sexueller Nötigung eines 15jährigen Mädchens verurteilt wurde, dessen Verteidiger dem Gericht: „Ich glaube nicht, dass es fair ist zu sagen, dies war eine sehr verletzbare Person. Es lag nahe, dass das Mädchen zuvor bereits sexuell aktiv war. Die Anzeigenerstatterin trug Shorts, schwarze Stiefel und ein weißes Top. Sie versuchte, sich älter zu kleiden als sie war. Sie benahm sich, als ob sie über 16 war.“ T. wurde zu drei Jahren auf Bewährung und gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Die Unterstellung war klar: Obwohl sie ein Kind war, sagte die Kleidung der Anzeigenerstatterin genug darüber aus, was für eine Art von Mädchen sie war – um die Annahme zu erlauben, dass sie ihr Recht, vor einem sexuellen Übergriff geschützt zu sein oder Strafverfolgung dafür erwarten zu können, verwirkt habe.

Urteile über Kleidung während eines Vergewaltigungsprozesses

Lindsay Armstrong wurde in Ayrshire im September 2001 vergewaltigt. Bei der Verhandlung ihres Angreifers wurde Lindsay gebeten, die Hose, die sie zum Zeitpunkt des Angriffs getragen hatte, hoch zu halten. Obwohl dies der Verteidigung angeblich dazu diente, nachzuweisen, dass die Hose nicht beschädigt worden war, wurde Lindsay gebeten, dem Gericht zu sagen, was auf der Hose geschrieben stand: Die Worte „Kleiner Teufel“. Lindsay diese öffentliche Demütigung durchmachen zu lassen diente keinem anderen Zweck, als die Verteidigung ihren Ruf beschmutzen zu lassen – es erlaubte dieser, nahe zu legen, dass die Hose und das Motto, das sie trug genug waren, um zu demonstrieren, dass Lindsay die „Art von Mädchen“ war, bei der es unwahrscheinlich ist, dass sie die Zustimmung zu Sex verweigern würde und demnach unwahrscheinlich, dass sie vergewaltigt worden war. Obwohl die Person, die sie vergewaltigt hatte, verurteilt wurde, hat sich Lindsay Armstrong drei Wochen später umgebracht.

Was Sie tun können

Stellen Sie Annahmen über Frauen und Kleidung in Frage, und Frauen beschuldigende Einstellungen, die um ihr Aussehen kreisen. Hören Sie auf, im Sinne von „respektablen“ Frauen und solchen, die „danach fragen“ zu denken – keine Frau will oder verdient, vergewaltigt zu werden, und jede Frau, die angegriffen wird, hat Anspruch auf Gerechtigkeit ohne Demütigung oder Zerstörung ihrer Privatsphäre oder Würde. Versuchen Sie nicht, über die Bedeutung der Kleidung oder des Benehmens einer Frau zu spekulieren – Frauen sind berechtigt, bei der Auswahl, was sie tragen, Entscheidungen, wie auch immer sie mögen, zu treffen – genau wie Männer frei entscheiden, ob sie eine Vergewaltigung begehen oder nicht. Wenden Sie nicht ihre Werte und Codes auf andere an – Sie können die Art, wie eine Frau entschließt, sich zu präsentieren, nicht ratsam oder sogar inakzeptabel finden, aber sie haben kein Recht, sie als weniger Achtung verdienend zu verurteilen.

Stellen Sie sich ein paar Fragen:

  • Was sagt die Annahme, dass Kleidung zu Vergewaltigung beitragen kann, über Männer?
  • Dass sie so völlig unfähig sind, ihr sexuelles Verhalten zu steuern, dass es gut möglich ist, dass sie jederzeit einen sexuellen Angriff starten, wenn sie ausreichend provoziert werden? Ist das, wie Männer sich selbst sehen wollen?
  • Was sind die wirklichen Gründe, Fragen rund um Kleidung und Aussehen in Zusammenhang mit Vergewaltigungsprozessen aufzuwerfen, und Frauen die Tortur, die Lindsay Armstrong (und viele Frauen wie sie) erlitten haben, durchmachen zu lassen?
  • Wie kann jemand den Standpunkt vertreten, dass einige Frauen weniger Achtung und Schutz verdienen als andere?
  • Dass, weil es so leicht ist, gängige Vorurteile auszunutzen, indem man andeutet, dass es einigen Frauen (und, wie wir gesehen haben, Kindern) an Sittsamkeit fehlt, sie schlechten Geschmack oder schlechtes Urteilsvermögen zeigen, oder absichtlich provokativ waren, sie für Vergewaltigung verantwortlich gemacht werden können, und ihren Anspruch auf Gerechtigkeit und ein faires Verfahren verwirkt haben?

Kleidung | Intimität | Alkohol | Beziehungen

 rape_crisis_intimacy

Intimität

Die Schuld, die Frauen so oft zugeschoben wird, ist nirgendwo hartnäckiger als in Situationen, in denen es vorher ein gewisses Maß an sozialem Kontakt oder Intimität zwischer der Frau und ihrem Angreifer gab.

„Nur weil wir uns geküsst und berührt haben, bedeutet das nicht, dass ich Sex zugestimmt habe.“ „Es wird offensichtlich sehr intim und manche Männer können einfach nicht aufhören, nachdem ein bestimmter Punkt erreicht ist.“ „Ihr sexuelles Verhalten ihm gegenüber bedeutet, dass er berechtigt ist, zu denken, dass er mit ihr Sex haben kann, egal ob sie zustimmt oder nicht.“ „Es gibt nie einen Punkt, an dem ein Mann erwarten kann, Sex zu haben. ‚Nein‘ bedeutet ‚Nein‘!“

Der Mythos

Die Schuld, die Frauen so oft zugeschoben wird, ist nirgendwo hartnäckiger als in Situationen, in denen es vorher ein gewisses Maß an sozialem Kontakt oder Intimität zwischen der Frau und ihrem Angreifer gab. Wenn sie eine Verabredung mit ihm hatte, ihn angelächelt hat, mit ihm geflirtet, getanzt, gelacht, ihn geküsst hat und ein gewisses Level Intimität mit ihm hatte, und anschließend von ihm vergewaltigt wird, wird sehr oft die Ansicht vertreten, dass sie naiv war, es hätte besser wissen, „erwarten“ oder „kommen sehen“ müssen. Oft wird sie in solchen Situationen als „eine, die anmacht und dann abblitzen lässt“ beschimpft, die „ihm etwas vorgemacht hat“ und darum zu einem gewissen Grad verantwortlich und mitschuldig ist an dem, was ihr passiert ist. Tatsache bleibt jedoch, dass ein Kuss kein Vertrag ist, und dass eine Frau das Recht hat, zu jeder Zeit nein zu sagen, unabhängig davon, was vorher war – bis zum und sogar während des Geschlechtsverkehrs. Das Recht auf sexuelle Autonomie, auf die wir alle Anspruch haben, bedeutet die vollständige Kontrolle darüber, was wir mit unserem Körper tun, mit wem, wann – und wie lange. Es ist nichts „unvermeidlich“ an Vergewaltigung.

Die Fakten

Fast ein Viertel (23%) eines breiten Querschnitts der schottischen Bevölkerung (700 Befragte), die im August 2007 an einer Umfrage von Progressive im Auftrag von Rape Crisis Schottland teilgenommen haben, glaubte, dass Frauen zu Vergewaltigung beitragen, wenn sie sich an irgendeiner Form von sexueller Aktivität beteiligt haben. Das korrespondierte stark mit anderen Forschungsergebnissen: Im Jahr 2005 von Amnesty International durchgeführte Umfragen ergaben, dass über ein Drittel der Befragten glaubte, dass eine Frau ganz oder teilweise verantwortlich ist, wenn sie mit jemandem geflirtet hat. Eine Befragung von 986 Schotten, durchgeführt von TNS System Three für die schottische Regierung im Februar 2008 hat ergeben, dass, wenn eine Frau geflirtet hat bevor sie sexuell angegriffen wurde, 25% der Erwachsenen unter 24 Jahren glauben, sie habe zumindest teilweise Verantwortung. In der Altersgruppe 65 Jahre und älter stieg diese Auffassung auf 50%. Von Zero Tolerance im Jahr 1998 durchgeführte Forschung hat ergeben, dass 1 von 2 Jungen und 1 von 3 Mädchen glaubten, dass es unter bestimmen Umständen akzeptabel wäre, wenn ein Mann eine Frau zum Sex zwingt.

Der Effekt

Die Prävalenz dieses Mythos hat zu vielen falschen und schädlichen Annahmen geführt:

  • Dass Beteiligung an irgendeiner Form von Intimität eine Art „grünes Licht“ für Geschlechtsverkehr gibt
  • Dass der Sexualtrieb bei Männern eine Art unaufhaltsame Kraft ist, über die sie keine Kontrolle haben
  • Dass von einer Frau erwartet werden kann oder sie verpflichtet ist, es „zu Ende zu bringen“, wenn sie irgendeinen Grad von Interesse an einem Mann gezeigt hat oder intim mit ihm war
  • Dass Männer wegen Vergewaltigung entschuldigt werden können auf der Grundlage, dass sie „Signale falsch interpretiert“ haben
  • Dass Frauen nein sagen, aber ja meinen.

Der weit verbreitete Glaube an diese Ideen ermöglicht Vergewaltigern, ungestraft zu handeln, wohl wissend, dass für ihre Angriffe das Verhalten der Frauen verantwortlich gemacht werden kann. Die Wahrnehmung unter Frauen, dass ihnen Skepsis und sogar Verachtung entgegengebracht wird, für das, was ihnen passiert ist, weil die Umstände der Vergewaltigung als Verabredung oder andere soziale Begegnung begonnen haben, ist vollkommen gerechtfertigt und erhöht die Zurückhaltung, das Verbrechen anzuzeigen. Potenzielle Täter können Vergewaltigung unter diesen Umständen als Delikt mit niedrigem Risiko, bestraft oder sogar in einigen Fällen, überhaupt ernst genommen zu werden, sehen. Und genau wie der CICA [Criminal Injuries Compensation Authority] kürzlich nachgewiesen wurde, dass sie Frauen, die getrunken haben, Schuld zuweist, und bei diesen die Höhe der zugesprochenen Entschädigung reduziert, hat das Sentencing Guidelines Council (das Leitlinien für Richter in England und Wales herausgibt) kürzlich empfohlen, für eine Ersttat bei Vergewaltigung die Mindeststrafe auf 5 Jahre festzulegen, wenn das Opfer 16 Jahre oder älter und keine „besonderen Faktoren“ vorliegen, und diese auf 4 Jahre reduziert werden könne, wenn das Opfer sich unmittelbar vor dem Übergriff an einvernehmlichen sexuellen Aktivitäten mit dem Angreifer beteiligt hatte. Frauen haben völligen Anspruch auf ein ausgefülltes und lebendiges Sozialleben ohne Angst vor sexueller Gewalt – oder vor Verachtung, wenn sie von sexueller Gewalt betroffen sind. Frauen haben das Recht, neue Leute kennenzulernen und die Möglichkeiten des Grades sexueller Intimität, über den Einvernehmen besteht, zu erkunden, unter den Umständen, die sich damit entwickeln – zu flirten, küssen, Händchen zu halten, zu trinken, ihre Kleider auszuziehen und sich herumzuwälzen, wenn sie sich dafür entscheiden. Sie sind auch berechtigt, nein zu sagen, und Gerechtigkeit zu erhalten, wenn dieses Nein nicht respektiert wird.

Was Sie tun können

Verwehren Sie sich gegen die Idee, dass Frauen zu Vergewaltigung „ermutigen“ oder die Verantwortung teilen, wenn sie sich an irgendeiner Art von Intimität mit dem Angreifer beteiligt haben. Stellen Sie die Vorstellung in Frage, dass männliche Sexualität eine Art führerloser Zug wäre, oder dass Männer unfähig seien, sich über einen gewissen Punkt hinaus zu kontrollieren. Weisen Sie aufs Schärfste jede Behauptung von berechtigter Erwartung oder Berechtigung zu Geschlechtsverkehr auf der Basis davon, was vorher passiert ist, zurück – auch wenn dieses Vorher nur 5 Minuten her war.

Stellen Sie sich ein paar Fragen:

  • Warum sind wir bereit, Vergewaltigern die Schuld abzunehmen, indem wir Frauen für „gewagtes Verhalten“ verurteilen?
  • Warum hören wir nicht auf, zu fragen, „warum hat sie diesen Drink akzeptiert / intim getanzt / ihn geküsst / ist in sein Auto eingestiegen / mit in seine Wohnung gegangen?“ statt „warum hatte er Sex mit ihr ohne ihre Zustimmung?“
  • Glauben wir wirklich, dass Männer unfähig sind, ihren Sexualtrieb zu kontrollieren?
  • Was ist so verwirrend an „Nein“?

Kleidung | Intimität | Alkohol | Beziehungen

 rape_crisis_drink

Alkohol

Alkohol ist in Vergewaltigungsfällen oft involviert und einer der am häufigsten angeführten Faktoren, mit denen versucht wird, zu erklären oder zu entschuldigen.

„Wir wollen trinken und eine gute Zeit haben. Ein Kater ist das schlimmste, womit wir rechnen.“ „Wenn sie sich so betrinkt, dass sie nicht mehr weiß, was sie tut, und mit einem Kerl im Bett landet, muss es zum Teil ihre Schuld sein.“ „Durch Saufgelage setzen sie sich dem Risiko der Vergewaltigung aus. Sie müssen etwas Schuld für ihr Verhalten akzeptieren.“ „Wir lieben es, auszugehen, uns zu betrinken und zu lachen, und Jungs zu treffen, aber niemand erwartet, vergewaltigt zu werden.“

Der Mythos

Alkohol ist in Vergewaltigungsfällen oft involviert und einer der am häufigsten angeführten Faktoren, mit denen versucht wird, zu erklären oder zu entschuldigen. Nichtsdestotrotz, obwohl Alkoholkonsum etwas ist, dass allen über 18 freisteht, stellt sich seine Bedeutung im öffentlichen Diskurs um Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe sehr unterschiedlich für Frauen im Vergleich zu Männern dar. Alkohol wird als etwas gesehen, das stark die Anfälligkeit von Frauen, vergewaltigt zu werden, erhöht, aber auch, perverserweise, die Schuldzuweisung für diese Vergewaltigung an das Opfer. Obwohl es Männer sind, die Vergewaltigungen begehen, sind es Frauen, die aufgefordert sind, ihr Verhalten zu ändern, nicht oder weniger zu trinken, und sich so der durch übergriffige Männer drohenden Gefahr anzupassen. Alkohol wird von Männern, die vergewaltigen, sowohl als Mittel benutzt, Frauen kampfunfähig zu machen, als auch als Entschuldigung für ihr eigenes Verhalten. Es ist tief in unserer Kultur eingebettet, dass dies die natürliche Ordnung der Dinge ist – dass Frauen Beute sind, und sie daher verpflichtet, sich in einer Weise zu verhalten, die Belästigungen und Übergriffe verhindern oder vermeiden kann. Ergebnis dessen ist, dass Verhalten, das wirklich problematisch ist (in dem Maße, dass es kriminell ist) – die Bereitschaft so vieler Männer, Frauen anzuvisieren und auszunutzen, die betrunken sind, oder Alkohol als Entschuldigung für Übergriffe auf sie zu benutzen – nie in Frage gestellt oder überhaupt adressiert wird. Und bis es so ist, und wir aufhören, Frauen die Schuld für Vergewaltigung zu geben, weil sie getrunken haben, werden Frauen weiterhin für den Doppelmoral bezahlen, den wir anwenden, wo Alkohol beteiligt ist.

Die Fakten

Mehr als ein Viertel (26%) eines breiten Querschnitts der schottischen Bevölkerung (700 Befragte), die an der von Progressive im Namen von Rape Crisis Schottland durchgeführten Umfrage im August 2007 teilnahmen, glaubten, dass Frauen zu Vergewaltigung beitragen, wenn sie betrunken sind. Das korrespondierte sehr stark mit anderen Forschungsergebnissen: Eine von Amnesty International im Jahr 2005 durchgeführte Umfrage ergab, dass 28% der Befragten glauben, dass eine Frau ganz oder teilweise verantwortlich ist, wenn sie betrunken ist. Bei einer Befragung von 986 Schotten durch TNS System Three im Februar 2008 für die schottische Regierung wurde festgestellt, dass 24% denken, eine Frau kann zumindest teilweise dafür verantwortlich sein kann, wenn sie zum Zeitpunkt des Angriffs betrunken ist. Forschung an unechten Juries hat gezeigt, dass Menschen eher die Schuld an Vergewaltigungen Frauen geben, wenn diese getrunken haben (Wenger & Bornstein, 2006).

Der Effekt

Die Ansicht, dass sich Frauen irgendwie schuldhaft verhalten, oder dass Fragen der Zustimmung weniger Gewicht haben, wenn eine Frau getrunken hat, ist so tückisch, dass sie häufig nicht nur als einzelne Meinung in Erscheinung tritt, sondern als institutionelle Politik und sogar als maßgebliche Rechtslage: Im August 2008 bestätigte die Criminal Injuries Compensation Authority [die Entschädigungsbehörde], dass im Einklang mit einer Klausel, die besagte, dass Alkohol „zu den Umständen, die zu einer Erhöhung der Fallzahlen beigetragen hat“, im vergangenen Jahr 23 Vergewaltigungsopfern ihre Zuerkennungen gekürzt wurden. Eine Frau, die glaubt, dass vor der Vergewaltigung ihr Getränk mit etwas versetzt wurde, sagte dem Guardian es „fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht“ als die Standard-Zuerkennung von £11.000 in ihrem Fall um 25% reduziert würde, weil die CICA glaubte, ihr „übermäßiger Konsum von Alkohol war ein entscheidender Beitrag zu dem Vorfall.“ Im November 2005 platzte ein Vergewaltigungprozess in Wales, als ein Richter am High Court die Jury anwies, den Angeklagten (einen Wachmann, der durch das Personal auf dem Campus, wo die Frau eine Party besucht hatte, angewiesen war, sie sicher nach Hause zu bringen), nicht für schuldig zu befinden, da es der Beschwerdeführerin immer noch möglich gewesen sei, Sex zuzustimmen, obwohl sie dem Gericht gesagt hatte, sie sei extrem betrunken gewesen, nur kurz bei Bewusstsein während des Vorfalls, und sich erst zwei Tage nach dem Vorfall, als der Angeklagte von der Polizei befragt wurde, bewusst wurde, dass vollständiger Geschlechtsverkehr stattgefunden hatte. „Betrunkene Zustimmung ist immer noch Zustimmung“, erklärte Richter Roderick Evans.

Was Sie tun können

Stellen Sie die Vorstellung in Frage, dass eine Frau, die getrunken hat, eine gewisse Verantwortung für einen Angriff gegen sie hat – Trinken ist kein Verbrechen, Vergewaltigung ist eines. Ordnen Sie die Verantwortung für Vergewaltigung denen zu, die sie verüben, nicht denjenigen, die sie angreifen. Denken Sie nicht in Analogien – eine Frau, die getrunken hat, ist kein „unverschlossenes Auto“, keine „Geldbörse die aus einer Gesäßtasche ragt“, oder irgendeine andere ausgedachte Anstiftung zu kriminellen Aktivitäten – sie ist kein potenzieller Tatort sondern eine Frau, und hat Anspruch auf die gleichen Freiheiten und den gleichen Respekt wie jeder Mann. Lehnen Sie jede Vorstellung ab, dass Alkoholkonsum irgendwie die Gewässer rund um Zustimmung trübt: Im Gegenteil – jede Frage, die die Berauschung der Frau aufwirft, schon das kleinste Maß an Unsicherheit über ihre Fähigkeit zur Zustimmung, sollte von der Anstrengung, sie zu behaupten oder sich zu sichern, abschrecken. Hören Sie auf, darauf zu bestehen, dass Frauen die Pflicht hätten, sich zu schützen, und bestehen Sie stattdessen darauf, dass Männer sicherstellen müssen, dass ihr eigenes Verhalten keinen Schutz notwendig macht.

Stellen Sie sich ein paar Fragen:

  • Warum ist es an den Frauen, wachsam zu bleiben und halten sich abzusichern, wenn es so oft Männer sind, die Unsicherheit verursachen?
  • Wie können wir die Doppelmoral rechtfertigen, bei der Alkohol gleichzeitig als etwas fungiert, das Frauen anfällig macht, aber die Handlungen von Männern, die sie angreifen, entschuldigt?
  • Warum fokussieren sich Diskussionen über sogenannte „Date Rape“-Drogen so oft auf chemische Verbindungen wie Rohypnol und GHB und übersehen regelmäßig die am weitesten verbreitete Droge von allen: Alkohol?
  • Glauben wir wirklich, dass Frauen, die getrunken haben, weniger Anspruch auf den vollen Schutz des Gesetzes (und weniger Anspruch auf volle Entschädigung, wenn das Gesetz von jemandem gebrochen wird) haben sollen?

Kleidung | Intimität | Alkohol | Beziehungen

 rape_crisis_relationship

Beziehungen

Es ist immer noch ein weit verbreiteter Mythos, dass Frauen nicht von ihren Ehemännern oder Partnern vergewaltigt werden können.

„Er hat mich vergewaltigt. Er riss meinen Schlafanzug runter, er schlug mich. Es war nicht anders, weil ich mit ihm verheiratet war.“ „Wenn sie verheiratet sind, muss sie damit rechnen, mit ihm Sex zu haben. Ich verstehe nicht, wie da eine Vergewaltigung passieren könnte.“ „Ich denke nicht, dass ein Mann der sich seiner Frau aufzwingt, vergewaltigt.“ „Ein Trauschein ist keine Erlaubnis, sich Sex zu nehmen, wann man will. Es braucht immer noch gegenseitiges Einvernehmen.“

Der Mythos

Es ist immer noch ein weit verbreiteter Mythos, dass Frauen nicht von ihren Ehemännern oder Partnern vergewaltigt werden können. Viele Menschen glauben, dass Geschlechtsverkehr ohne Zustimmung in diesem Zusammenhang nicht wirklich Vergewaltigung ist, oder, wenn sie es doch tun, dass es irgendwie nicht so ernst ist wie ein von einem Fremden durchgeführter Angriff. Der Glaube, dass durch Heirat oder Zusammenleben mit ihrem Angreifer eine Frau ihr Recht, nein zu sagen aufgegeben hat, und von ihr erwartet werden kann, seinen sexuellen Forderungen nachzukommen, ist alltäglich und verursacht großen Schaden für Frauen, die Übergriffen in diesem Zusammenhang ausgesetzt sind. Der Schaden, wenn eine Frau von ihrem Partner vergewaltigt wird, kann sehr ernst sein. Die Erfahrung einer Vergewaltigung ist für eine Frau in dieser Situation verschärft durch einen vollständigen Vertrauensbruch von jemand zuvor gebliebtem – oft der Grundlage ihres Privatlebens und ihrer Sicherheit. Zwangsläufig kann sie das darüber verängstigen, was eine Konfrontation bedeuten könnte. Sexuelle Übergriffe durch einen Partner können für eine Frau nicht nur sehr schwierig sein, offen zu legen oder sich aus der Situation rauszuziehen, sondern auch, aufgrund des Drucks der Umstände, sich selbst einzugestehen.

Die Fakten

2002 veröffentlichte das britische Innenministerium die Ergebnisse einer Umfrage zu Verbrechen, bei der 6.944 Frauen geantwortet hatten. Fast die Hälfte (45%) der Vergewaltigungen, die bei der Umfrage gemeldet wurden, waren von Tätern begangen worden, die zum Zeitpunkt des Übergriffs Partner des Opfers waren. Fremde waren für nur 8% der angegebenen Vergewaltigungen verantwortlich. Die Umfrage ergab außerdem, dass Vergewaltigung durch Partner das höchste Auftreten von mehrfachen Vergewaltigungen (62%) mit sich bringt und dass Angriffe durch Partner und Ex-Partner mehr als doppelt so wahrscheinlich Verletzungen der Opfer (39%) zur Folge haben als Angriffe von Fremden (19%). In ihrer bahnbrechenden Studie Rape and Marriage (Bloomington, IN: Indiana University Press, 1990), berichtete Diana Russell über Interviews mit einer Stichprobe von 930 Frauen in der Gegend von San Francisco. Von all den Frauen, die verheiratet waren, waren 14% von ihren Ehepartnern mindestens einmal vergewaltigt worden. Davon berichtete 1/3 ein Mal vergewaltigt worden zu sein; 1/3 berichtete zwischen 2 und 20 Fälle, und 1/3 sagte, dass sie von ihren Ehepartnern mehr als 20 Mal vergewaltigt worden waren. Eine weitere Studie schätzt, dass 10 bis 14% aller verheirateten Frauen von ihren Ehepartnern vergewaltigt wurden oder werden (Finkelhor, D., and Yllo, K., License to rape: sexual abuse of wives. The Free Press, New York, 1985).

Der Effekt

„Es war für mich ganz klar. Er hat mich vergewaltigt. Er riss meinen Schlafanzug runter, er schlug mich. Ich meine, das würde irgendein Drecksack auf der Straße mit mir machen. Also für mich war es nicht anders, weil ich mit ihm verheiratet war. Es war Vergewaltigung – ganz klar, was es war. Es hat emotional mehr verletzt. Ich meine, man kann es abschotten bei Vergewaltigung durch einen Fremden – du warst am falschen Ort zur falschen Zeit. Du kannst anders darüber hinweg kommen. Aber hier, du bist zu Hause mit deinem Mann und du rechnest nicht damit. Ich war unter ständiger Angst, auch wenn er es nicht tat.“ (Quelle: Ein Überlebende von Vergewaltigung in der Ehe.) Bei Frauen, die von ihren Partnern vergewaltigt werden, ist es viel weniger wahrscheinlich, dass sie die Angriffe gegen sie anzeigen oder Rechtsschutz suchen, als bei Frauen, die von Fremden angegriffen werden. Dies kann sie anfällig machen für wiederholte Angriffe und offen für Schuldzuweisungen anderer in der Gemeinschaft, die oft nicht in der Lage sind, zu verstehen oder sich einzufühlen in das Geschehene. Angst vor Vergeltung, ein Gefühl der Familienloyalität oder sogar ein Mangel an Bewusstsein, dass das, was passiert ist, gegen das Gesetz verstößt, bringt viele Frauen, die Übergriffen durch ihren Partner ausgesetzt sind, zum Schweigen, und verhindert, dass sie die Übergriffe als Vergewaltigung benennen, sogar sich selbst gegenüber. Vergewaltigung in der Ehe wurde in Schottland erst 1989 als Verbrechen anerkannt. Das Konzept der „ehelichen Pflichten“ mag im gesetzlichen Rahmen ausgestorben sein, aber das Gefühl, dass ein Mann Anspruch auf Sex mit seiner Frau oder Partnerin hätte, ist immer noch sehr lebendig in den Köpfen und Vorstellungen vieler Menschen, und wird oft verwendet, Vergewaltigung zu entschuldigen oder zu verharmlosen.

Was Sie tun können

Verharmlosen Sie nicht Sex ohne Zustimmung zwischen (Ehe-) Partnern, einfach weil diese zuvor einvernehmlichen Sex hatten – Sex ohne Zustimmung ist IMMER Vergewaltigung und Vergewaltigung ist IMMER ernst. Hinterfragen Sie die Vorstellung, dass Vergewaltigung im Kontext Ehe oder anderer intimer Beziehungen weniger ernst sei als Vergewaltigung durch einen Fremden, und bestehen Sie darauf, dass Frauen in Beziehungen die gleichen Rechte haben wie alle Frauen, einschließlich dem Recht, nein zu sagen.

Stellen Sie sich ein paar Fragen:

  • Wie können wir an der Vorstellung festhalten, dass ein „typischer“ Vergewaltiger ein Fremder ist, der nachts draußen lauert, wenn Studien zeigen, dass die Bedrohung sehr viel wahrscheinlicher von jemandem kommt, den Frauen kennen und der oft ihr Ehemann oder Partner ist.
  • Warum weigern wir uns, die Vergewaltigung einer Frau durch ihren Partner genauso ernst zu nehmen, als wenn sie von einem Fremden vergewaltigt worden wäre?
  • Wann werden wir erkennen, dass sexuelle Gewalt eine häufige Komponente häuslicher Gewalt ist und Frauen, die diese durchleben, helfen, die selbe Gerechtigkeit und Unterstützung wie andere Opfer sexueller Gewalt zu erhalten?

***

Quellen:
thisisnotaninvitationtorapeme.co.uk
Links & Resources 

3 comments

  1. Iris

    Hallo!
    Ein wichtiges Thema – nicht nur in Schottland auch hierzulande gibt es viel zu viele Übergriffe auf Frauen, die fadenscheinig mit Oberflächlichkeiten, wie zu aufreizender Kleindung oder anzüglichem Verhalten entschuldigt werden.
    Mir gefällt die Kampagne, wäre vielleicht mal was für ein internationales Projekt…
    Grüße
    Iris

  2. Pingback: Trekkie Sexismus, Jungwähler_innen & Vergewaltigung als Kriegswaffe « Reality Rags
  3. Pingback: Vergewaltigungsmythen: Das ist keine Einladung ...

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>